Weniger Hunger durch Sport

Bei sportlichen Aktivitäten wird mehr Energie verbraucht, das wussten wir bisher schon lange. Nun fanden Denise Robertson und ihre Kollegen von der University Surrey und dem Imperial College London heraus, dass beim Sport Botenstoffe ausgeschüttet werden, welche ein Sättigungssignal an den Körper senden. Die kleine Studie, welche aufzeigen sollte, wie sich Sport auf den Appetit auswirkt wurde an 12 freiwilligen durchgeführt. Die Teilnehmer erhielten alle ein normales Frühstück. Eine Stunde später führten sechs Personen der Gruppe ein einstündiges Trainingsprogramm durch, die restlichen Personen verhielten sich ruhig.

Während der Versuche wurden Hormonwerte im Blut der Probanden und der Energieverbrauch gemessen und festgehalten. Ghrelin, ein Hormon das appetitanregend wirkt, wurde nicht vermehrt während des Trainings ausgeschüttet. Stattdessen stieg der Spiegel körpereigener Appetitzügler im Blut der Teilnehmer.

Zudem berichteten die Probanden nicht übermäßig hungrig zu sein, wobei sie bei dem nachfolgenden Buffet stärker zugriffen als ihre untätigen Kollegen. Ihren Energieverbrauch glichen sie trotzdem nicht aus.