Arginin

Arginin gehört der Gruppe der Alpha-Aminosäuren an. Sie ist semi- bzw. halb-essentiell und kann vom Körper selber gebildet werden. Nur wenn andere notwendige Aminosäuren vorhanden sind, kann der menschliche Organismus Arginin selbständig produzieren.

Arginin ist aus dem Grund für den Kraftsport wichtig, da es für die Freisetzung des Wachstumshormones HGH verantwortlich ist. Durch dieses Wachstumshormon wird die Proteinbildung angeregt und führt somit zu einem erhöhten Fettstoffwechsel.

Die Kraftsportler erzielen mit der Einnahme von Arginin den so genannten „Pumpeffekt“. Dieser entsteht dann, wenn sich die Gefäße ausweiten. Die Gefäßerweiterung ermöglicht eine bessere Blutzirkulation. Dadurch, dass das Blut schneller und besser zirkulieren kann, werden folglich auch die Muskeln besser versorgt.

Sauerstoff und Nährstoffe, welche unabdingbar sind für den Kraftsport, gelangen auf diesem Wege direkt in die arbeitende Muskulatur.

Arginin verbessert folglich die Versorgung der Muskeln mit den wichtigen Nährstoffen, führt zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit und einem größeren Energievorkommen und ist somit für mehr Kraft und Ausdauer verantwortlich.
All diese „Umstände“ fördern beziehungsweise verbessern den Aufbau der Muskelmasse.

Zusätzlich ist Arginin für die menschliche Immunabwehr unbedingt notwendig. Neben der Cholesterin-senkenden Wirkung ist Arginin verantwortlich für die Entgiftung im menschlichen Organismus.

Der Körper benötigt Arginin um die Thymusdrüse zu stimulieren. Diese regt die Aktivität der körpereigenen Abwehrzellen an, deren Aktivität der Darmschleimhaut hilft problemlos zu funktionieren.

Schlussendlich kann man sagen, dass Arginin so gut wie in fast allen Proteinen vertreten ist. Daher empfiehlt sich für Kraftsportler eine proteinhaltige Nahrung. Hierfür kann man den Verzehr von Eiern, Sojabohnen, Walnüssen und Hühnerfleisch empfehlen.

Bei einer normalen Trainingseinheit des Kraftsportes, kann der menschliche Organismus bei Weitem nicht so viel Arginin produzieren wie benötigt wird. Somit ist die zusätzlich Einnahme notwendig, um das bestehende Leistungspotential zu erhalten und weiter zu entwickeln. Mediziner empfehlen daher vor oder nach einer Trainingseinheit Arginin als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.