Training für einen Triathlon

Triathleten müssen sich auf einen Wettkampf bestmöglich vorbereiten, um in den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen gewinnbringende Ergebnisse zu erzielen. Neben einem ausgefeilten Trainingsplan bedarf es auch einer ausgewogenen Ernährung, um im Wettstreit erfolgreich zu sein.

Effektive Trainingsvorbereitung und Zielsetzungen

Die kalte Jahreszeit ist bei Triathleten die Phase, in der sie sich neue Ziele setzen und den Trainingsumfang festlegen, um für die kommende Saison und den anstehenden Wettkampf gewappnet zu sein. Schließlich wollen sich Sportler verbessern und das Leistungsniveau um bis zu 15 Prozent steigern. Es ist von insgesamt drei Vorbereitungsphasen die Rede, um dem Triathlon-Wettkampf mit voller Energie zu begegnen. In der ersten Phase, die zwischen acht und zwölf Wochen andauert, wird gewissermaßen das Fundament gelegt, das sowohl Ausdauertraining als auch Krafttraining beinhaltet. Dabei rückt das Radfahren, Schwimmen und Laufen noch nicht allzu sehr in den Vordergrund, da vielmehr kurze Sprints und Steigerungsläufe trainiert und Mountainbiken und Inlineskaten einbezogen werden. In der zweiten Phase beginnt das achtwöchige, leistungsorientierte Training. Hierbei stehen die Triathlon-Disziplinen im Mittelpunkt, die Sportler mit einer Intensität von bis zu 90 Prozent betreiben. Nach einer dreiwöchigen Trainingsphase folgt eine einwöchige Pause, um dem Körper die nötige Ruhe zu gönnen. In der dritten Phase wird das Krafttraining deutlich verringert und kurze, äußerst intensive Trainingszyklen der jeweiligen Disziplinen absolviert.

Fehler vermeiden

Trainingsfehler sind die häufigste Ursache für Misserfolge im Wettkampf. Aus diesem Grund nimmt die Technik eine entscheidende Rolle im Triathlon ein. Viele Sportler powern sich bereits beim Schwimmen aus, da sie nicht die ideale Strategie beherrschen. Mit dem optimalen Schwimmstil lässt sich nämlich nicht nur Kraft, sondern auch Zeit sparen, um die zweite Disziplin mit voller Energie absolvieren zu können. Beim Radfahren kommt es auf die bestmögliche Rahmengröße und die Einstellung der perfekten Sitzposition an, um eine effektive Trittfrequenz zu erreichen. Beim Laufen denken wenige an den angemessenen Laufschuh, um Verletzungen vorzubeugen. Neben einem leichten Laufschuh muss auch die Lauftechnik überdacht werden, um auch die letzte Disziplin in vollem Umfang auszuführen. Das herkömmliche Lauf-ABC sollte deshalb in einer Trainingsvorbereitung nicht fehlen, um die Beine und das Fußgewölbe auf die kommende Belastung vorzubereiten. Zwei bis drei Stunden vor dem Training ist eine kohlenhydratreiche Mahlzeit einzunehmen, wobei auch an eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu denken ist, da der Körper allein durch die Atemluft viel Wasser verliert.