Mit Krafttraining ist vieles möglich

Kraftsport hält körperlich fit, baut Stress ab, setzt Endorphine frei und sorgt für ein ästhetisches Erscheinungsbild, mit dem man sich identifizieren und wohlfühlen kann. Wer Krafttraining betreibt, dem kommt es etwa beim Body Building als eine Form dieses Sports auf den Aufbau und die Definition der Muskeln verschiedener Körperpartien an, was dem Trainierenden eben dieses angenehme Körpergefühl vermittelt, das er zu erreichen sucht. Kraftsportler wissen aber nicht nur die kurzfristigen, sondern vielmehr auch die langfristigen, insbesondere gesundheitlichen Wirkungen eines guten Trainings zu schätzen. Dieser Einfluss auf die körperliche Gesundheit kommt allerdings nur dann zustande, wenn das Training angemessen verläuft, und dass heißt nach bestimmten Regeln erfolgt, bei denen es ratsam ist, sie einzuhalten.

Krafttraining stärkt die Gesundheit eines jeden

Durch Kraftsport fühlen sich die Trainierenden wohl in ihrer Haut und erlangen sie ein Aussehen, das sich zeigen lassen kann. Neben diesen Effekten ist das Schwitzen beim Gewichte heben und Gerätetraining generell gesundheitsförderlich und nimmt daher auch einen wachsenden Stellenwert im Bereich des Gesundheitssports ein. Abgesehen von der steigenden Leistungsfähigkeit, dem Muskel- und Kraftzuwachs verhilft das auf Kraft Trainieren zu:

– einem steigenden Knochenaufbau und geminderten Knochenabbau
– einer verbesserten Verletzungsprophylaxe, mit der zum Beispiel eine Linderung von Rücken- und Gelenkschmerzen und eine Verbesserung der Körperhaltung einhergehen
– zu einem geminderten Diabetes-Risiko, vor allem des Typs II

Ob all diese gesundheitsfördernden Nebenwirkungen eintreten, ist letztlich davon abhängig, auf welche Art und Weise das Training gehandhabt wird. Personen, die erst mit dem Training beginnen oder unsicher sind, sollten daher im Zweifelsfalle Empfehlungen bei einem Betreuer einholen.

Goldene Regeln des Kraftsports

Viele derjenigen, die auf Kraft trainieren, wissen zumeist, dass es bei dieser Art des Sports einige Grundregeln gibt, die sich effektiv auf die körperliche Fitness und Gesundheit auswirken. Ohne Einhaltung dieser Grundbedingungen trägt das Krafttraining kaum bis gar keine Früchte. Hier sind wichtige:

Kraftsporttreibende haben einen erhöhten Bedarf an lebenswichtigen Nährstoffen zur Erreichung ihrer Ziele. Daher sollten sie auf eine vollwertige, insbesondere kohlenhydrat- und eiweißreiche Ernährungsweise achten. Zudem sollten sie den Konsum von Limonaden und alkoholischen Getränken so weit wie möglich einschränken, da deren hoher Zuckergehalt zu ungewollten Fettpölsterchen führen kann.
Training, das die Muskeln sichtbar zum Wachsen bringen soll, macht nur dann Sinn, wenn unnötige Fettreserven an den betreffenden Stellen verschwunden sind. Daher sollte man stets die Waage halten zwischen Kraft- und Ausdauersport. Gerade Ausdauersport wie Schwimmen oder Fahrrad fahren auf Brügelmann´s Rädern bringt unerwünschte Pfunde zum Schmelzen und macht somit eine gezielte Körpermodellierung möglich.
Das Training sollte regelmäßig, in gut portionierten Wiederholungseinheiten und nicht in der Regenerationsphase stattfinden, damit ein kontinuierlicher Muskelaufbau erreicht werden kann. Am besten stellt man sich einen individuellen Trainingsplan zusammen, mit dem man die Belastungs- und Erholungsstadien regulieren kann.

Die Einhaltung der richtigen Technik der Übungen ist ein absolutes Muss, wenn das Training fruchten soll. Zudem sollte man immer auf seine Haltung wie auch auf seine Atmung bei der Verrichtung der Übungen Acht geben. Bei Anspannung sollte stets ausgeatmet, und bei Entspannung sollte stets eingeatmet werden, sodass der Stoffwechsel in Fahrt kommt. Ohne Aufwärmung vor dem eigentlichen Kraftsport besteht darüber hinaus Verletzungsgefahr und kann die für das Training benötigte Körpertemperatur nicht gehalten werden.

Bei Missachtung dieser und anderer grundlegender Regeln hat das Training nicht nur keinen Zweck, sondern besteht auch die Gefahr von gesundheitsschädlichen Wirkungen. Wer das eine will, muss demnach auch das andere wollen.