Fitnesstraining: Ergometer oder Crosstrainer?

Jede Form von effektivem Bewegungs- oder Ausdauertraining stärkt unser Wohlbefinden im Alltag, macht uns fitter, wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel und das Herz- und Kreislaufsystem aus, steigert die Energieleistung und schützt den regelmäßig Trainierenden vor Krankheiten, die durch Mangel an Bewegung entstehen können. Ob wir am Ergometer, Crosstrainer oder Rudergerät trainieren, der Effekt ist immer kurzfristig ein besseres Lebensgefühl, längerfristig eine schönere Figur und grundsätzlich eine Entscheidung dazu fit zu bleiben. Zudem ist es eine effektive Vorbeugung vor den sogenannten Volkskrankheiten Diabetes oder Bluthochdruck, die überwiegend bei übergewichtigen Menschen auftreten.

Der Ergometer – einfach wie das Fahrradfahren

Bewegungstraining allgemein oder Cardio-Training zu Hause bzw. im Fitness-Studio lässt sich mit verschiedenen Fitnessgeräten organisieren, die allesamt effektiv sind, aber Unterschiede in der Wirkungsweise und Bedienung aufweisen. Das Gemeinsame aller Fitnessgeräte besteht darin, dass sie das Herz-Kreislauf-System stärken und die Energie- und Ausdauerleistung erhöhen, was im Falle einer gesunden, ausgewogenen Ernährung auch effektiv und ohne jede Diät zum Abnehmen führt.

Für den Einsteiger bietet sich der Ergometer (z.B. von Christopeit oder Kettler) besonders an – siehe hierzu auch www.fitness-geraete.info – da dieser wie ein Fahrrad funktioniert und in einer gewöhnlichen Sitzhaltung bedient wird. Wer übergewichtig ist und lange Zeit keinen Sport praktiziert hat, sollte sich mit dem Hausarzt über die Entscheidung zum Fitnesstraining beraten und entsprechend dem Ergebnis ohne Überbeanspruchung des Organismus beginnen. Mindestens 15 Minuten Training bei einer moderaten Wattzahl sollte anfangs in die Pedale getreten werden, nach einigen Trainingseinheiten lässt sich die Dauer langsam steigern und die Wattzahl, die den Widerstand bestimmt, allmählich erhöhen. So kann man nach einigen Wochen 45 bis 60 Minuten auf dem Ergometer trainieren.

Übrigens: Musik, ob die im Studio oder die eigene Lieblingsmusik über Kopfhörer, steigert dabei die Motivation, fit zu bleiben. Wem es vor der zeitlichen Länge des Trainings graust, der hat die Möglichkeit, durch ein Intervalltraining Zeit zu sparen und die Intensität zu erhöhen. Zunächst soll aber das Fahrradtraining mit den anderen Bewegungstrainigsformen verglichen werden.

Die Qualitäten des Crosstrainers

Im Vergleich mit dem Crosstrainer fällt sofort auf, dass hier der Trainierende die Beine nicht mehr, wie auf dem fahrradartigen Trainingsgerät, sitzend bewegt, sondern auf beweglichen Pedalen steht und auch die Arme und Schultern beansprucht. Insbesondere für Menschen, die ihren Arbeitsalltag z.B. im Büro hauptsächlich sitzend verbringen, bietet die Crossvariante eine der Gesamtfitness förderliche Abwechslung und Beanspruchung von Körperpartien, die auf dem Fahrradtrainer nicht bewegt werden.

Wer mit seinem Training auf dem Fahrrad anfängt, kann auch ein Splitting der Trainingsgeräte vornehmen und nach zehn oder zwanzig Minuten Ergometertraining auf „Cross“ umsteigen. Dabei ist die Beanspruchung der Füße durch das Körpergewicht nicht so hoch wie beim Laufband, da die Pedale sich bewegen. Man sollte jedoch ausreichend gefedertes Schuhwerk tragen und darauf achten, sich nicht aus dem Hohlkreuz zu bewegen. „Cross“ zu trainieren bietet auch die Möglichkeit, während des Trainings die Armbewegung einzustellen und die Hände ruhigzustellen. Dies muss aber nicht zur Grundhaltung auf dem Gerät werden, da man ansonsten dessen Potentiale an Bewegungsmöglichkeiten reduziert.

Mit Lust rudern – nicht nur für Ruderer

Im Vergleich zum Crosstrainer stellt das Rudergerät eine noch ausgeprägtere Form ganzheitlicher Beanspruchung des Körpers dar: Beine, Arme, Rücken, Nacken, Becken, Bauch und Schultern werden in einer rhythmischen Abfolge bewegt, gefordert und strapaziert. Man muss übrigens kein Ruderer sein, um zu rudern – der Effekt ist auf diesem Gerät ein umfassenderer, man sollte aber in Begleitung eines geschulten Coachs beginnen, um sich an keine falsche Haltung am Rudergerät zu gewöhnen und etwa die Bandscheiben und den Rücken überzustrapazieren.
Ob Fahrrad-, Cross- oder Rudergerät – letztlich entscheiden die persönlichen Vorlieben und Umstände. Auf jedem Gerät lässt sich zeitsparend ein intensives Intervalltraining durchführen, indem nach mehreren Minuten normaler Intensität jeweils eine Einheit von 30 bis 45 Sekunden mit hohem Widerstand erfolgt. 15 bis maximal 30 Minuten reichen dann aus!