Soja Isoflavone

Hierbei handelt es sich um ein sehr umstrittenes Supplement. Es kommt nicht selten vor, dass etwas, das bei Kraftsportlern sehr beliebt ist, von den Medizinern als schädlich eingestuft wird. Hierzu zählen beispielsweise Soja Isoflavone. Diese sind hauptsächlich an der Erhöhung des Testosteronspiegels beteiligt. Das alleine hätte eigentlich positive Konsequenzen. Dadurch werden die Bodybuilder aggressiver, leistungsfähiger, ehrgeiziger und können mehr Gewichte in gleicher Zeit heben.
Wie gesagt, eigentlich vorrangig positiv.

Allerdings wird nicht nur der Testosteronspiegel erhöht, sondern auch der Östrogengehalt. Dieser ist eigentlich bei Männern eher gering. Mit steigendem Östrogengehalt wird der Muskelaufbau negativ beeinflusst. Die Verteilung des Fettes findet an einer anderen Stelle des Körpers statt, der Muskelaufbau allgemein wird gemindert, auch die Leistungsfähigkeit sinkt mit zunehmendem Wert.
Zusätzlich können die Männer bei der Dosierung über einen längeren Zeitraum impotent werden.

Soja Isoflavone regen zwar die Produktion der Wachstumshormone an, somit auch die vermehrte Ausschüttung des Insulins, aber gleichzeitig wird durch den erhöhten Östrogengehalt die Einlagerung des Fettes durchgeführt. Das heißt schlussendlich, dass man mit der Einnahme dieser Aminosäuren sein Körpergewicht erhöht.

Nicht nur das, sondern auch die Verdauung der Eiweisse kann nachhaltig bei suppletorischer Einnahme der Soja Isoflavone geschädigt werden. Dies würde zwangsläufig zu einem Stillstand der Proteinsynthese führen.
Auch die Umarbeitung der Kohlehydrate wäre für einen Trainierenden nicht mehr möglich.
Schlussendlich kann man die Bodybuilder nur auffordern, wenigstens in diesem Fall auf die Dosierungsvorschläge der Mediziner zu achten. Auch über Supplement-Alternativen kann man sich bei jedem Sportmediziner erkundigen.