Ribose

Nicht selten wissen die Kraftsportler wenig über chemische Prozesse im menschlichen Organismus. Sie konsumieren Supplements aufgrund der weit verbreiteten Meinung, dass sie gut seien, kenne aber weder genau den Einsatzort noch Wirkungen – geschweige denn Nebenwirkungen.

Die Sportler mit dem nötigen Wissenshintergrund greifen sehr oft auf Ribose zurück, da ihnen bekannt ist, dass dieses Kohlenhydrat maßgeblich an der Bildung von Adenosintriphosphat beteiligt ist. Ribose entsteht aus dem Grundstoff Creatin und wirkt besonders bei sehr intensiven Trainingseinheiten. Bis zu 15 Prozent mehr Kraft kann der Sportler durch suppletorische Einnahme erreichen.

Auch auf lange Sicht gesehen ist Ribose sehr nützlich. Die normalerweise andauernde Regeneration der Muskeln nach dem Training kann mit Hilfe dieses Kohlenhydrates beschleunigt werden.
Diese Regeneration ist eine nötige Voraussetzung, ohne die ein weiterer Muskelwachstum kaum möglich wäre. Denn eine kurze Regenerationszeit führt unweigerlich zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit. Und diese wiederum unterbricht ein kontinuierliches Wachsen der Muskelmassen. Denn in der Zeit, in welcher man schon theoretisch neue Muskeln hätte aufbauen können, ist man – ohne Ribose – noch mit der Regeneration beschäftigt.

Aus der Sicht der Sportmediziner wird eine Tablette pro Tag empfohlen. Diese sollte dann allerdings am besten in Kombination mit Kreatin, Ginseng oder Carnitin eingenommen werden. Die Kombination dieser Supplements unterstützt zusätzlich die Synthese der Proteine.