Prolin

Prolin ist eher nur den professionellen Kraftsportlern bekannt. Als einzelnes Supplement wird es kaum eingenommen – meisten als Kombinationspräparat mit Vitamin C. Grundsätzlich ist dieser Stoff auch im menschlichen Organismus vorhanden. Er kann mit Hilfe der Glutaminsäure – beziehungsweise aus dieser Säure direkt – gebildet werden.

Der Konsum dieses Stoffes kann sowohl vorsorgend als auch nachsorgend genutzt werden. Besonders Bodybuilder bekommen früher oder später Probleme mit ihren Gelenken. Durch das ständige Heben der Gewichte werden Muskel und Faser gefordert. Nicht immer kann man diesen Sport über mehrere Jahrzehnte betreiben.

Eine Grundvoraussetzung für die Elastizität der Knochen und der oben angesprochenen Fasern ist das Kollagen. Dieses ist nicht nur für die Stärkung des Bindegewebes, sondern wirkt auch für die Knochen und Muskeln aufbauend. Die Kraftsportler wissen, dass diese Muskeln der Dreh- und Angelpunkt für diesen Sport sind. Funktionieren Muskeln und Knochen nicht mehr einwandfrei, oder bereiten den Trainierenden extreme Schmerzen, dann kommt es unweigerlich zu einem Stillstand der Trainingseinheiten.

Anstelle von Prolin nehmen die meisten jüngeren Bodybuilder Gelatine. Der besagte Stoff ist enthalten und kann so leichter für die Nahrungsaufnahme zubereitet werden. Zusätzlich zum Einfluss auf sämtliche Prozesse, welche anabole Auswirkungen haben, ist dieser Stoff verantwortlich für die interne Verteilung der Kohlehydrate. Auch die Fettregulierung wird hiermit maßgeblich beteiligt.

Fazit ist, dass dieser Stoff an sämtlichen Prozessen der Energieversorgung sowohl direkt als auch indirekt beteiligt ist.