Molkeneiweiss

Molkeneiweiss findet besonders große Zustimmung in der Szene des Kraftsportes. Als Supplement ist es hier mindestens genauso vertreten wie das tierische Protein oder das Creatin.

Molkeneiweiss hat auf die unterschiedlichsten Prozesse positive Auswirkungen. Es wird im Bodybuilding hauptsächlich unter dem Begriff Whey-Protein vertrieben. Die darin enthaltenen Aminosäuren und der Inhaltsstoff Glutamin bilden eine Grundbasis für den gezielten Muskelaufbau. Im Vergleich mit tierischen Proteinen sind im Molkeneiweiss nur wenig Fett und Kohlenhydrate enthalten. Diese Tatsache ermöglicht den Kraftsportlern den Muskelaufbau ohne zusätzliche Fettanlagerungen. Ganz im Gegenteil; der körpereigene Anteil an Fett wird sogar noch minimiert.

Bei der suppletorischen Einnahme des Molkeneiweiss gilt die gleiche Dosierung wie bei anderen Proteinen. Es wird gerechnet, dass ein Sportler etwa zwei Gramm Protein pro Kilogramm des Körpergewichtes zu sich nehmen soll. Das wären beispielsweise bei einem Mann von 80 Kilogramm jeden Tag 160 Gramm Molkeneiweiss. Unvorstellbar ist diese Menge nicht. Am geschicktesten ist der Konsum der pulvrigen Form. Dieses Pulver lässt nämlich in Getränke mit Milch oder Wasser verrühren.

Neben dem Ausgleich des Aminosäurebedarfs hilft Molkeneiweiss, dass der Sportler über ein gesteigertes Leistungsvermögen verfügt. Auch die Zeit der Regeneration wird stark verkürzt durch die tägliche Einnahme. Die Zubereitung sieht meistens so aus, dass drei Löffel in 250 Milliliter Flüssigkeit eingerührt werden. Um die Aufnahme in den menschlichen Organismus zu optimieren empfehlen Sportmediziner mindestens zwei Stunden vor dem Training ein solches Getränk zu konsumieren. Wahlweise ist es auch möglich innerhalb von zehn Minuten nach dem Training das Getränk mit dem Molkeneiweiss zu trinken.

Sollte ein Kraftsportler auf Kuhmilch allergisch reagieren, dann hat dieser die Möglichkeit Ziegen- oder Schafsmilch an Stelle von Kuhmilch zu verwenden. Auch Stutenmilch bietet eine Ersatzmöglichkeit.