Linolsäure

Man könnte fast behaupten, dass die Linolsäure eine polarisierende Wirkung hat. Die einen halten es für das Wundermittel schlechthin, die anderen sehen hauptsächlich die Risiken, welche mit der Einnahme verbunden sind.

Die Linolsäure ist der Gruppe der zweifach ungesättigten Fettsäuren zugehörig und ist eigentlich nichts anderes als Leinöl. Die Einnahme der Linolsäure ist nicht nur bei Kraftsportlern gegeben, sondern wird von jedem Menschen automatisch über die Nahrung aufgenommen. Das ist gar nicht mal so falsch, da essentielle Nährstoffe enthalten sind, die der menschliche Organismus für eine volle Funktionsfähigkeit benötigt.

Die suppletorische Einnahme der Linolsäure hilft den Kraftsportlern den überstrapazierten Wasserhaushalt zu koordinieren. Die Regulation kann oftmals fehlerhaft sein, da durch diverse andere Supplement Wassereinlagerung erzielt werden – egal ob gewollt oder ungewollt.

Das Leinöl enthält eine sehr hohe Konzentration der Omega-3-Fettsäuren und wird aus diesem Grund auch speziell von Bodybuildern konsumiert. Allerdings sollte man auch hierbei die möglichen Risiken im Auge behalten. Eine Überdosierung ist möglich und kann ungeahnte Folgen haben. Nimmt man mehr als 3 Gramm täglich zu sich, riskiert man nicht selten die Verfettung der Leber.

In der Szene der Kraftsportler wird Linolsäure am meisten als konjugierte Form konsumiert und hilft bei der Verbrennung der körpereigenen Fettreserven. Was allerdings ab und an mal in Vergessenheit gerät, das ist die Tatsache, dass die meisten Supplements nur in der Kombination mit Sport ihre gewünschte Wirkung haben.

Auch beim Bodybuilding erzielen hauptsächlich intensive Trainingseinheiten und eine ausgewogene Ernährung den gesunden Aufbau der Muskeln.