Lcarnitin

Obschon die Auswirkungen der suppletorischen Einnahme von LCarnitin eher unbewiesen sind, greifen unzählige Kraftsportler darauf zurück. Aber welche Wirkung versprechen sich diese Sportler davon?

Vermutlich wird eine mögliche positive Wirkung erwartet, da der menschliche Organismus selbständig LCarnitin produziert. Das autonom produzierte LCarnitin ist verantwortlich für den Transfer der Fettsäuren. Chemische Prozesse, die eine Energieversorgung veranlassen, benötigen diese für einen problemlosen Ablauf.

Sobald ein Mangel dieses körpereignen Stoffes entsteht, wird ein Transfer dieser Fettsäuren erschwert beziehungsweise eingestellt. Die Konsequenz dessen ist eine verminderte Energieumsetzung. Diese führt zu einem verminderten Leistungspotential und der Kraftsportler kann dementsprechend nur beschränkt intensive Trainingseinheiten durchführen.

Es findet nur teilweise eine Abspeicherung statt, welche eine ständige Zufuhr über die Nahrung notwendig macht. Somit kann man schlussendlich vermuten, dass LCarnitin leistungssteigernd wirkt und somit auch für eine Verkürzung der Regenerationszeit verantwortlich ist. Ein effektiver Muskelaufbau müsste aus diesem Grund mit Hilfe eines solchen Nahrungsergänzungsmittels möglich sein.

Ein Mangel dieses Stoffes kann durch die verminderte Energieumsetzung für Übergewicht verantwortlich sein. Das Fett kann nicht abgebaut werden, und setzt sich ab. Sportmediziner raten nicht von einer suppletorischen Einnahme ab – obschon es keine belegenden Studien für die vermuteten Wirkungen gibt.

Jedoch sollte jeder Kraftsportler darauf achten, eine solche Kur nicht länger als acht Wochen durchzuführen. Eine Überdosierung kann ungeahnte Folgen habe, und möglicherweise sogar die körpereigene Produktion zum Stillstand bringen.