L-Carnitin

Die suppletorische Einnahme von L-Carnitin ist für Kraftsportler eigentlich nicht nötig. Greift ein Bodybuilder auf das Nahrungsergänzungsmittel zurück, und stellt maßgebliche Erfolge fest, dann handelt es sich hierbei um einen Placebo-Effekt. Denn eindeutige Studien, die jene effektiven Wirkungen beweisen könnten, gibt es nicht.

Somit gibt es zwar scheinbar viele Gründe für Bodybuilder L-Carnitin zusätzlich zu konsumieren, allerdings sollte man hierbei keine Erfolgsgarantie sehen.
Grundlegend ist, dass L-Carnitin vom menschlichen Organismus selbständig produziert wird. Als eine Art Vitamin wird es oftmals als Eiweissverbindung deklariert.

Wenn man auf eine suppletorische Einnahme verzichten möchte, dann kann man seinen täglichen Bedarf – auch als Sportler – alleine durch die Nahrungsaufnahme decken. Durch den Verzehr von Fleisch werden nämlich nicht nur hauptsächliche Proteine aufgenommen, sondern auch eine Reihe von Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen. Dazu gehört auch L-Carnitin. Der Begriff geht auf sein natürliches Vorkommen zurück. Carnis, aus dem lateinischen stammend, bedeutet übersetzt so viel wie Fleisch.

Aber warum wird L-Carnitin nur als scheinbares Vitamin gehandhabt? Die Antwort darauf ist relativ simpel. Der menschliche Organismus kann ohne Vitamine nicht funktionieren, das heißt es ist lebenswichtig genügend Vitamin zu verzehren – besonders dann, wenn man ein intensives Krafttraining betreibt, und die Vitamine somit sehr schnell aufbraucht. Und der Verzehr von L-Carnitin ist nicht lebensnotwendig aber scheinbar hilfreich.

Jeder Kraftsportler sollte zudem darauf achten, dass er diesen Stoff nur in Maßen zusätzlich verzehrt. Denn eine Überdosierung kann schweißtreibend wirken. Daraus könnte unter Umständen beispielsweise ein Zinkmangel entstehen, der das Leistungspotential vermindern kann.