Kreatine

Kreatine gehören auch zu den am häufigsten genutzten Supplement im Kraftsport. Allerdings kann man über kaum ein anderes Produkt so viele widersprüchliche Dinge in Erfahrung bringen, wie über dieses. Dadurch, dass es ein körpereigener Stoff ist wird besonders von unerfahrenen Bodybuildern die Wirkung unterschätzt. Infolge einer Überdosierung können erhebliche körperliche Beeinträchtigungen entstehen.

Erfahrene Mediziner in dem Bereich Kraftsport empfehlen bei intensiven Trainingseinheiten etwa zwei bis vier Gramm zu konsumieren. Durch die Aminosäuren Glycin und Arginin werden Kreatine allerdings selbständig produziert. Durch das dort gebildete Kreatin können im Anschluss Adenosin-Triphosphate gebildet werden. Diese Phosphate sind die energetische Grundversorgung für die Muskeln. Durch die Bildung dieses ATPs wird zudem das Leistungspotential eines Sportlers gesteigert. Ein Bodybuilder kann durch die Einnahme der Kreatine eine mögliche Müdigkeit vermeiden. Dadurch, dass die Müdigkeit verhindert wird kann der Sportler – ähnlich wie bei der Wirkung von Koffein – mehr als sonst in einer normalen Trainingseinheit leisten.

Die oben angesprochenen Nebenwirkungen sind jedoch nicht zu leugnen. Der menschliche Organismus merkt, wenn eine Überproduktion statt findet. Dies wird vom Körper reguliert indem er die Produktion der Kreatine komplett einschränkt. Erst nach rund dreißig Tagen nachdem die suppletorische Ergänzung der Kreatine abgesetzt wird beginnt wieder die Eigenproduktion des Körpers.

Zudem sollte man während einer solch suppletorischen Einnahme nicht den Flüssigkeitshaushalt vergessen. Die täglich benötigte Wassermenge ist etwas größer als die gewöhnliche in der Zeit ohne einen suppletorischen Konsum – die Nichtbeachtung dessen kann extreme Nierenprobleme zur Folge haben.