Fischöl

Jeder Bodybuilder weiß, dass man manchmal unangenehme Dinge schlucken muss, um seinen Körper in Form zu halten. Das Motto „wer schön sein will muss leiden“ wird am deutlichsten bei dem Supplement Fischöl. Egal ob in Kapselform oder in einer flüssigen Konsistenz – es schmeckt genauso unangenehm, wie es sich anhört.

Für ein wirkungsvolles Training sollte jeder Kraftsportler bedenken, dass besonders die gesättigten Fettsäuren fatale Folgen haben können. Sie sind in den meisten Nahrungsmitteln enthalten uns sorgen für eine positive Energiebilanz, welche dann zu ungewünschten Fettpolstern führen kann.
Auch diesem Grund sollten Bodybuilder hauptsächlich pflanzliche Fette für die Nahrungszubereitung nutzen. Diese Fette werden auch mehrfach, ungesättigte Fettsäuren genannt. Besonders empfehlenswert ist ein hoher Omega-3-Fettsäuregehalt. Sportmediziner empfehlen einem trainierenden Bodybuilder einen EPA-Gehalt zwischen 5400 und 8100 Mikrogramm. Der DHA-Gehalt sollte sich zwischen 3600 und 5400 Mikrogramm befinden.

Da diese Werte beim Fischöl gewährleistet sind, wirkt es antikatabol – das heißt folglich muskelaufbauend – und entzündungshemmend. Es ist unter dem Namen Lachsöl bekannt und findet tatsächlich seinen Ursprung in Kaltwasserfischen wie Hering, Thunfisch oder eben Lachs.

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind aus dem Grund für Bodybuilder so wichtig, da sie nicht selbständig vom menschlichen Organismus produziert werden können. Nur, das was ein untrainierter Mensch mit der Nahrung davon aufnimmt, würde bei einem Bodybuilder viel zu wenig sein um wirkungsvoll zu sein. Daher ist im Kraftsport die suppletorische Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren so wichtig.

Wer allerdings die Einnahme aufgrund des starken Fischgeschmacks vermeiden möchte, der kann auch wahlweise Leinsamen-Öl konsumieren.