Ascorbinsäure und Sport

Die Ascorbinsäure ist auch unter dem Begriff „Vitamin C“ bekannt. Hierbei handelt es sich – wie der Name schon sagt – um ein Vitamin, welches hauptsächlich in Obst, Gemüse und Grüntee zu finden ist.

Normalerweise kann ein Organismus die Ascorbinsäure durch den so genannten Glucosestoffwechsel selbständig produzieren. Die einzige Ausnahme bildet hier allerdings der Mensch.

Der menschliche Organismus kann bei weitem nicht so viel Ascorbinsäure beziehungsweise Vitamin C speichern, wie der Körper eigentlich benötigt. Aus diesem Grund ist für jeden – egal ob Kraftsportler oder Normalo – die suppletorische Einnahme in jedem Fall notwendig.

Ein Sportler benötigt etwa 300 bis 350 mg Vitamin C jeden Tag. Man unterscheidet Ascorbinsäure und Vitamin C aus dem Grund, da ersteres nur die Ursprungsform des Vitamin C ist und bei einer zu hohen Einnahmemenge zu einer Übersäuerung des Magens führen kann.

Es handelt sich hierbei um das notwendigste Vitamin des Immunstoffwechsels. Dadurch, dass durch die Ascorbinsäure die für den Körper giftigen Schwermetalle abtransportiert werden, wird der Körper geschützt.

Allerdings wird eben auch das wichtige Mineral Kalzium abtransportiert. Dieses ist wichtig für die Knochenbildung und muss deswegen ebenfalls zusätzlich eingenommen werden.

Besonders die Trainierenden sollten auf einen konstanten Ascorbinhaushalt achten. Es gibt sehr viele Stoffwechselvorgängen an welchen sie beteiligt ist. Beispielsweise für die Kollagenproduktion. Kollagen beeinflusst die Stärkung des Bindegewebes positiv und ist verantwortlich für die Sehnenbildung und die Knochenstabilität.

Ascorbinsäure regt die Verbrennung von Fett an und begünstigt die Eisenaufnahme des Körpers. Es begünstigt den Schutz vor Krebserkrankungen und regt das Entgiften der Leber an.

Zusätzlich regt die Ascorbinsäure die Produktion der Stress-Hormone an. Besonders die Bildung des Adrenalins hat einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit eines Kraftsportlers.