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kölnKöln: Fast jeder zweite Bürger hat zu hohen LDL-Wert
Die kölner Bürger hatten am 16. Juni 2007, dem "Tag des Cholesterins", die Möglichkeit kostenlos ihren Cholesterinwert bestimmen zu lassen. 500 Kölner nutzten dieses Angebot. Dabei zeigte sich, dass nur 30% der Teilnehmer ihren Cholesterinwert kannten.
Aber auch in anderen Kategorien schnitten die Kölner schlecht ab. So haben 46% zu hohe LDL- und 28% zu niedrige LDL-Werte. Doch damit nicht genug: Jeder zweite hatte einen zu großen Bauchumfang.
Später konnten die Teilnehmer eine virtuelle Radtour durch Köln machen. Dabei wurde pro verbrannter Kalorie 10 Cent an die DGFF (Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen) gespendet. Ingesamt kamen die Kölner Teilnehmer auf 10 000 Kalorien.
In etwa einem Jahr, am 28. Juni 2008, soll der nächste "Tag des Cholesterins" stattfinden.
Aber auch in anderen Kategorien schnitten die Kölner schlecht ab. So haben 46% zu hohe LDL- und 28% zu niedrige LDL-Werte. Doch damit nicht genug: Jeder zweite hatte einen zu großen Bauchumfang.
Später konnten die Teilnehmer eine virtuelle Radtour durch Köln machen. Dabei wurde pro verbrannter Kalorie 10 Cent an die DGFF (Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen) gespendet. Ingesamt kamen die Kölner Teilnehmer auf 10 000 Kalorien.
In etwa einem Jahr, am 28. Juni 2008, soll der nächste "Tag des Cholesterins" stattfinden.
„Cholesterin-Killer“ sind keine „Dünn-Macher“
Viele Menschen glauben das Cholesterin-arme, bzw. Cholesterin senkende Produkte, schlank machen, oder wenigstens den ungesunden Lebensstil wieder ausgleichen können. Das stimmt nicht (!), und birgt wahrscheinlich ein Gesundheitsrisiko. Diese Produkte, die alle Pflanzensterine enthalten, sollten wirklich nur von Menschen zu sich genommen werden, die einen zu hohen Cholesterinspiegel haben. Junge Kinder und Schwangere sollten sie auf keinen Fall verzehren, und um abzunehmen sind fettreduzierende Produkte viel eher geeignet, das rät das Bundesinstitut für Risikobewertung.
Noch ist zwar nicht bewiesen, dass der regelmäßige Verzehr von Nahrungsmitteln mit Pflanzensterin-anteilen schädlich seien kann, trotzdem fordern die Verbraucherschützer nun eine Kennzeichnung dieser Produkte. Sie würden wie Arzneimittel funktionieren und müssen daher für jeden klar erkennbar sein, so Edda Müller des vzbz-Vorstands.
Sie startete auch eine Umfrage unter Personen, die von Ärzten Cholesterin senkende Medikamente verschrieben bekommen hatten. Normalerweise sollte man mit seinem Arzt darüber sprechen, ob und vor allem welche dieser Produkte man essen darf. Daran hielten sich laut Umfrage aber nur 36 %, mehr als die Hälfte ging ohne Absprache in den Supermarkt und kaufte sich diverse "Cholesterin-Killer".
Noch ist zwar nicht bewiesen, dass der regelmäßige Verzehr von Nahrungsmitteln mit Pflanzensterin-anteilen schädlich seien kann, trotzdem fordern die Verbraucherschützer nun eine Kennzeichnung dieser Produkte. Sie würden wie Arzneimittel funktionieren und müssen daher für jeden klar erkennbar sein, so Edda Müller des vzbz-Vorstands.
Sie startete auch eine Umfrage unter Personen, die von Ärzten Cholesterin senkende Medikamente verschrieben bekommen hatten. Normalerweise sollte man mit seinem Arzt darüber sprechen, ob und vor allem welche dieser Produkte man essen darf. Daran hielten sich laut Umfrage aber nur 36 %, mehr als die Hälfte ging ohne Absprache in den Supermarkt und kaufte sich diverse "Cholesterin-Killer".
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