Sportlerernährung

Nicht jeder Sportler muss sich gleich ernähren. Der Ernährungsplan eines einzelnen Sportlers ist abhängig von der Sportart und den Gegebenheiten des Individuums. Die Faktoren, Größe, Gewicht, Geschlecht und Essensgewohnheiten sind die Grundvoraussetzung für einen effektiven Nahrungsüberblick.

Speziell im Bereich Kraftsport gelten anderen Regeln. Die Sportlerernährung ist hier fokussiert auf den Muskelaufbau ohne das Ansetzen von Fett. Hierbei müssen einige chemische Prozesse bedacht und überblickt werden. Es ist durch die besonders kraftkostenden Trainingseinheiten wichtig, dass der Bodybuilder über ausreichend Energie und Nährstoffressourcen verfügt um effektiv Muskeln aufbauen zu können. Um beispielsweise den Aminosäurehaushalt im Gleichgewicht zu halten ist es notwendig viele Proteine zu sich zu nehmen. Hierbei ist die Richtlinie zwei Gramm Protein pro jedes Kilogramm an Körpergewicht. Diese Menge ist kaum möglich ohne zusätzlich Supplements.

Für jeden Bedarf – egal ob Vitamine, Nährstoffe, Mineralien oder eben Aminosäuren und Proteine – gibt es suppletorische Präparate. Diese müssen diszipliniert zu den richtigen Tageszeiten eingenommen werden und dürfen nur in richtiger Dosierung konsumiert werden. Es handelt sich hierbei nur um einen Ersatz. Die Grundmengen sollte man möglichst versuchen über die tägliche Nahrung zu konsumieren.

Für den Kraftsportler generell heißt es folglich, dass er sich proteinhaltig, kohlenhydratarm und vor allem fettarm ernähren muss. Auch bei einer Diät sieht die Sportlerernährung im Kraftsport anders aus als beispielsweise im Ausdauersport. Der Bodybuilder muss darauf achten, dass nicht – wie gewöhnlich – bei seiner Diät neben dem Fett auch Muskeln abgebaut werden.

Die verschiedenen Stoffwechselprozesse müssen den Bedarf an Nährstoffen haben, um problemlos zu funktionieren. So können beispielsweise Vorgänge wie die Regeneration der Muskeln oder der Abbau von Schadstoffen beschleunigt werden. Oberste Priorität haben die Flüssigkeitsversorgung und das intensive Training.