Sport und Sodbrennen

Der Sport mag den Körper stärken und den Geist entspannen. Zunächst einmal stellt er jedoch eine große Herausforderung für den Organismus dar. So müssen Anstrengungen unternommen werden, um neue Weiten oder Bestmarken zu erzielen. Selbst der Ausdauerlauf verkommt zu einem direkten Duell mit der eigenen Disziplin. Nicht selten kommen damit auch Prozesse innerhalb der Organe in Gang, die das Wohlbefinden beeinträchtigen oder sogar Symptome einer Krankheit sein können. Dazu zählt etwa das Sodbrennen. Neben dem Durchfall sowie dem Erbrechen ist es eines der Leiden, die gerade bei Langstreckensportarten durch den Magen-Darm-Trakt hervorgerufen werden und gerade im Wettkampf erheblich stören können.

Wodurch entsteht das Sodbrennen?

Grundsätzlich zeigen sich die Symptome immer dann, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Der Betroffene hat dann das Gefühl von stechenden Schmerzen in der Brust. Zuweilen fühlt sich auch der gesamte Brustkorb an, als wäre er von heißer Säure durchzogen – eine unangenehme Wärme steigt auf. Insbesondere Langstreckenläufer, Ruderer oder Radfahrer kennen das Problem des Sodbrennens. Gerade bei einem ohnehin nervösen Magen können diese Leiden daher beim Training oder dem sportlichen Wettkampf auftreten. Entscheidend ist es somit, ihren Ursprung ausfindig zu machen und die zugrunde liegenden Probleme zu beheben.

Es geht auch auf natürliche Weise

Statt medizinischer Medikamente sollte zunächst auf Hausmittel zurückgegriffen werden. Sie schonen den Organismus und sind in jeder Hinsicht unbedenklich. Trockenes Brot ohne Kruste oder eine rohe Kartoffel kann hierbei schnelle Abhilfe schaffen. Auch ein in Wasser aufgelöster Teelöffel Natronpulver behebt das Problem sehr effektiv. Vielfach hat es sich ebenso bewährt, einen Löffel nicht allzu scharfen Senfes zu essen. Selbst geröstete Haselnüsse und Mandeln können zerkaut einen Wirkstoff freisetzen, der die Säure in der Speiseröhre neutralisiert. Diese und andere Hausmittel bei Sodbrennen sollten daher für den Sportler eine gute Alternative zu den medizinischen Präparaten sein.