Radfahren als Ergänzung zum Bodybuilding

Bodybuilding und Fitnesstraining im Allgemeinen sind bei vielen Menschen, ob jung oder alt, mittlerweile fester Bestandteil im Alltag. Das Klischee vom „Bodybuilder mit wenig Grips im Kopf“ hat dabei längst ausgedient. Tatsächlich möchten gerade Menschen aus gebildeten Bevölkerungsschichten diesen Sport ausüben, um fit und gesund zu bleiben. Dennoch bedarf es beim Krafttraining auch einer Ausgleichsportart und das Radfahren bietet sich hier besonders an.

Die Grundlagen: Kombination von Kraft- und Ausdauertraining

Viele Einsteiger im Bereich des Fitnesstrainings machen einen grundlegenden Fehler: Sie konzentrieren sich bei ihrem Krafttraining nur auf wenige Muskeln, woraus Fehlhaltungen und muskuläre Dysbalancen entstehen können. Um dies zu verhindern, sollten Sie in den ersten Monaten nach einem Ganzkörpertrainingsplan trainieren.
Bei einem solchen Ganzkörpertrainingsplan (auch: GK-Plan) trainieren Sie vor allem die sogenannten Muskelschlingen, Kombinationen aus mehreren großen Muskelgruppen. Somit trainieren Sie alle wichtigen Muskeln Ihres Körpers gleichmäßig. Da das Muskelwachstum vor allem in den ersten Monaten nach dem ersten Training sehr schnell fortschreitet, sollten Sie auch Ihre Ausdauer trainieren, damit sich Ihr Körper an die Belastungen der größeren Muskelmasse gewöhnt.

Warum gerade Radsport als Trainingsergänzung?

Prinzipiell eignet sich jede Art von Cardiotraining, also das Herz-Kreislauf-Training, um die körperliche Ausdauer zu verbessern.
Da Muskelaufbau in der Regel mit einer Zunahme von Körpergewicht eingeht, werden die Gelenke, vor allem im Bereich der Knie, durch schnelles Joggen stärker belastet als zuvor.
Radfahren gilt als eine gelenkschonende Ausdauersportart, in der langsame, aber kontinuierliche Steigerungen möglich sind, selbst wenn Sie nicht täglich und nur kurze Strecken mit dem Rad fahren.
Aus diesem Grund stellt Radfahren auch eine optimale Ergänzung zum Bodybuilding dar. Wenn Sie nach einem professionellen Trainingsplan trainieren, werden Sie zwischen den Trainingstagen meist ein bis zwei Tage zur Regeneration der Muskeln vorfinden. In dieser Zeit dann erneut zum Krafttraining überzugehen, ist meist wenig förderlich, gegen einige Stunden Cardiotraining in Form von Radfahren ist jedoch nichts einzuwenden, weil sich die Muskulatur hier bei geringem Kraftaufwand entspannt.

Radfahren mit der richtigen Ausrüstung

Wenn Sie sich für das Radfahren als Ausgleichssport und Cardiotraining entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass Sie das passende Equipment besitzen. Ein leichtgängiges Fahrrad und die richtige Bekleidung sind in jedem Fall von Vorteil. Wer zudem nicht nur auf der Straße fahren möchte, sondern eher Touren durchs Gelände bevorzugt und dabei seinen Rücken schonen möchte, sollte auf ein sogenanntes Full Suspension Bike zurückgreifen. Dabei handelt es sich um ein Mountainbike, dass sowohl an der Gabel vorne als auch am Hinterbau gefedert ist.