Magnesiummangel

Der Magnesiummangel ist in der Medizin als Hypomagnesiämie bekannt und wird nicht nur von Kraftsportlern oftmals unterschätzt sondern auch von den nicht-Trainierenden. Allerdings spüren speziell Bodybuilder die Konsequenzen einer solchen Unterversorgung. Durch das ständige und intensive Training kann es sehr schnell zu einem solchen Magnesiummangel kommen. Die Folgen sind dann schmerzenden Muskelkrämpfe und Müdigkeit.

Durch den zu geringen Konsum an Magnesium ist eine zusätzliche Einnahme in Form von Kapseln eine Notwendigkeit – nicht nur für Sportler. Durch die allgemeinen Änderungen in der Landwirtschaft gedeihen die Pflanzen fast ganz ohne Magnesium. Der Kreislauf geht so weiter, dass auch die pflanzenfressenden Tiere wie Kühe oder Ziegen bedeutend weniger Magnesium aufnehmen. Dadurch, dass der Mensch am Ende der Nahrungskette steht, ist er ebenfalls von einem solchen Magnesiummangel betroffen.

Die Kraftsportler werden obschon ihres Trainings nicht das an Leistung erbringen können, was sie mit ihren Anstrengungen dennoch versuchen. Durch die verminderte Verarbeitung im Darm können die unterschiedlichsten Prozesse des menschlichen Organismus nicht mehr ausgeführt werden. Die Symptome sind allerdings weitestgehend eindeutig. Sollte man einige dieser Punkte bemerken, dann ist die suppletorische Einnahme des Magnesiums unumgänglich.

Nicht nur physikalische Auswirkungen, sondern auch psychische Beeinflussung sind das Resultat einer solchen Unterversorgung. Der Magnesiummangel führt zudem zu den oben genannten Symptomen zusätzlich zu kalten Füßen, Herzrasen und innerer Unruhe. Dies sind die Signale, welche häufig als erstes beobachtet werden.

Selbst wenn der Kraftsportler unabsichtlich eine erhöhte Dosis Magnesium über einen längeren Zeitraum einnimmt, dann kann dies nicht gefährlich werden. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Sportler zu hundert Prozent gesund ist. Denn somit ist das Ausscheiden über den Urin gewährleisten und es können sich folglich keine Überdosierungen ablagern im Körper.