Fitnesstraining und Ernährungsumstellung für ein gesünderes Leben

Gesünder leben, das ist der Wunsch vieler Menschen. Wie aber dieses Ziel in die Wirklichkeit umsetzen? An Silvester werden meist heldenhafte Vorsätze gefasst, die allzu schnell vom Alltag verschlungen werden und in Vergessenheit geraten.Täglich ins Fitnessstudio zu gehen und keinerlei Süßigkeiten sowie fette Mahlzeiten mehr zu essen, ist einfach zu hoch gegriffen.

In kleinen Schritten zum Ziel

Eine Ernährungsumstellung und ein Fitnesstraining sollten mit weniger Erwartungen und weniger Ehrgeiz angegangen werden. Es ist doch schon ein Schritt in die richtige Richtung, wenn Schokoladentafeln nicht mehr komplett, sondern in zwei Etappen an verschiedenen Tagen verzehrt werden. Und zwei Mal pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen, ist ebenfalls realistischer und leichter in die Tat umzusetzen.

Nicht im Hauruck-Verfahren vorgehen

Überhaupt sollten sich Bewegungsmuffel und Couchpotatoes für die Umstellung auf ein sportliches Leben genügend Zeit einräumen. Ein anspruchsvolles Fitnessprogramm, das zunächst einmal nur Muskelkater bewirkt, wird allzu schnell vernachlässigt werden. Wer sich lange Zeit kaum bewegt hat und vielleicht auch noch etliche Kilos zu viel mit sich herumschleppt, wird nicht in wenigen Wochen zum Arnold Schwarzenegger oder zur Frau mit Modelmaßen.
Wer unter solchen Voraussetzungen ein Fitnessprogramm beginnt, ist zunächst auch mit mehr Bewegung im Alltag bedient. Das heißt: Treppen steigen statt den Aufzug nehmen, den Weg zur Arbeit zügig zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Bei einer längeren Strecke kann ja auch nur ein Teil davon flott gelaufen und der Rest mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto gefahren werden.

Aktivitäten in den Alltag integrieren

Bewegung sollte zum normalen Alltagsprogramm werden und keine größeren Aktionen erfordern, umso leichter ist die Veränderung zu bewältigen, ja, wird rasch zur Routine. Dann muss nicht erst der innere Schweinehund besiegt werden, sondern man geht einfach – wie gewohnt – zu Fuß oder radelt.

Veränderungen werden rasch zur Gewohnheit

Ernährungsgewohnheiten sind schwieriger zu ändern, locken doch an allen Ecken und Enden Köstlichkeiten, meist fettiger und stark kalorienhaltiger Art. Hilfe bietet ein Einkaufszettel, der verpflichtend sein sollte. Wer weitgehend vernünftige Lebensmittel darauf geschrieben hat, dem kommen die Kalorienbomben nicht so leicht ins Haus.

Auch bei der Ernährungumstellung hilft ein langsames, schonendes Vorgehen. Zunächst einmal gibt es zwei Wochen lang zum Frühstück Vollkornbrot statt Weißbrot, erst dann wird die geliebte, fettige Salami durch mageren Schinken ersetzt. Gewohnheit ist alles – machen Sie sich das zugute. Ersetzen Sie schlechte Essensgewohnheiten Stück für Stück durch bessere, so allmählich, dass es kaum schmerzt. Und: Streichen Sie nicht irgendwelche Lebensmittel ganz. Auch in einer vernünftigen Ernährung ist noch Platz für Sahnetorte und Pommes, aber eben bloß ein, zwei Mal pro Woche.