Fitnessübungen mit Gymnastikball und Theraband

Selbst in der kleinsten Wohnung ist für Theraband, Gymnastikball oder Hanteln Platz. Denn wer den Gang zum Fitnessstudio scheut, oder sich an Regen- oder Wintertagen nicht vor die Tür begeben möchte, der hat die Möglichkeit, die eben erwähnten Fitnessgeräte online zu kaufen und sich zu Hause mittels gymnastischer Übungen zu stärken. Statt Schreibtischstuhl kann ein Gymnastikball eingesetzt werden: ein großer Sitzball, auch Pezziball genannt. Das Sitzen auf dieser beweglichen Unterlage stärkt den Rücken besonders im Lendenwirbelbereich. Mancher ist dies noch nicht gewohnt und sollte sich daher erst allmählich und stundenweise daran gewöhnen.

Wohltuend den Rücken rollen

Gymnastikbälle gibt es in unterschiedlichen Größen. Wer ihn als Sitzball einsetzt, nutzt ihn doppelt. Eine schöne Übung: sich mit dem Bauch über den Ball legen und vorsichtig nach vorn rollen, bis die Hände den Boden berühren; anschließend wieder zurück auf die Füße. Diese Übung entspannt ungemein und ist eine Wohltat bei Rückenschmerzen. Wer wirklich geübt ist und es sich zutraut, kann das Ganze vorsichtig auf dem Rücken liegend probieren: Langsam mit den Füßen den Ball Richtung Kopf rollen, bis die Finger rückwärtig auf dem Boden liegen, dann mit diesen wieder vorsichtig zurückstoßen. Um Unfälle zu vermeiden, sollten sich Übende im Zweifelsfall unbedingt von einer Begleitperson helfen lassen!

Das sanfte Sitzhüpfen auf dem Ball ist übrigens hervorragend für die Bandscheiben, die auf aktive Bewegung angewiesen sind. Als Rückengymnastik lässt sich der Ball, sofern nicht das größte Modell, auch sehr gut an einer Wand herauf- und herunterrollen.

Muskeln und Rücken stärken

Mit dem Theraband gibt es zahlreiche Übungen für Rücken, Schultern und Oberarme: beispielsweise auf das Band stellen und mit beiden Händen die Enden seitwärts oder direkt am Körper entlang nach oben über den Kopf ziehen. Oder das Band um einen festen Gegenstand, eine Stange, ein fest verankertes Tischbein schlingen, sich mit dem Rücken dazu aufstellen und die Enden nach vorn ziehen; das geht entweder bis über den Kopf oder mit fest am Oberkörper anliegenden Oberarmen nur mithilfe der sich beugenden Unterarme.