Das Trampolin

Das Trampolin – der Begriff italienischer Herkunft bezeichnet Sprunggeräte im Freizeit- und Leistungssport:

Die Geschichte des Trampolins hatte mit Fangnetzen begonnen, die Hochseilartisten im Fall von Stürzen als Sicherheit dienten. Mit der Zeit fanden verschiedenste Modelle Einzug in Privathaushalte, öffentliche Einrichtungen, Trainings- und Rehabilitationsstätten. Nach medizinischen Aussagen ist die Nutzung eines Trampolins gelenkschonend, fördert Fitness und Gleichgewicht, und kann adipösen Patienten zur Gewichtsreduktion verhelfen.

Die meisten Trampolinmodelle haben eine aus Kunstfasern gefertigte Sprungfläche; mit Stahl- oder Metallfedern ist diese mit einem Metallrahmen verbunden. Getragen wird der Rahmen von erhöhten Metallgerüsten oder Ständern; auch kann das Trampolin auf Bodenhöhe über einer ausreichenden Vertiefung installiert sein:

Das Riesentrampolin beispielsweise findet seinen Einsatz im Freizeitbereich; mit einer meist runden Sprungfläche im Durchmesser von drei bis fünf Metern ist es wetterbeständig und zum Aufbau in Außenbereichen geeignet; oft sind Riesentrampoline mit einem Sicherheitsnetz umspannt, um Bodenstürzen vorzubeugen. Hier mal einige Tricks.

Auch Gymnastik- oder Fitnesstrampoline haben meist eine runde Sprungfläche; mit einem kleineren Durchmesser und ohne Sicherheitsnetz sind sie aber nicht für hohe Sprünge konzipiert. Im Rehabilitationsbereich werden Sprungtücher aus widerstandsfähigen Nylonstreifen zum Aufbau von Muskulatur und Kondition genutzt. Von Kleinkindern in Begleitung zu nutzen sind aufblasbare Trampoline aus Vinylkunststoff – sie sind leicht zu transportieren und verhindern Verletzungen durch Metallteile.

Im Kunst- und Gerätesport eingesetzt werden beispielsweise Minitrampoline: Die rechteckigen oder quadratischen Trampoline ermöglichen das Überspringen von Geräten oder das Training von Sprungelementen; oft sind sie zum Erreichen von Steigungswinkeln einseitig höhenverstellbar: Das sogenannte Open-End-Minitramp ist an Ober- und Unterseite nicht begrenzt; das Doppel-Minitramp verfügt über eine gegenüber der Breite verdreifachte Länge, die die Wurfleistung steigert.
Wettkampftrampoline haben eine rechteckige Sprungfläche, deren Länge die doppelte Breite misst; die Sportgeräte begünstigen Sprunghöhen und sind nicht für die Nutzung durch Laien geeignet.

Vor allem für Trampoline im Freizeitbereich ist ergänzendes Trampolin Zubehör erhältlich:
Für Riesentrampoline werden neben Sicherheitsnetzen beispielsweise Abdeckplanen zum Schutz vor Wettereinflüssen angeboten; zum Modell passende Leitern erleichtern das Erreichen der Sprungfläche.
Neben dem sportlichen Aspekt kann ein Riesentrampolin auch für Spiel und Entspannung genutzt werden: spezielle Zelte können über den Rahmen gespannt werden – nach Gebrauch sind sie leicht zur Seite zu falten.