Kollagen in Nahrungsmitteln – Protein für gesunde Knochen, Gelenke und Haut

Das Eiweiß Kollagen hilft nicht nur gegen Falten und sorgt für eine bessere Haut. Es gilt ebenso als das wichtigste Strukturprotein für unseren Körper, stärkt unsere Knochen und schmiert die Gelenke. Außerdem ist Kollagen Faserbestandteil unserer Sehnen, Blutgefäße und Zähne. Es hält unseren Körper zusammen und ist überlebensnotwendig – Ohne Kollagen würde unser Körper auseinanderfallen. Kollagen ist zudem ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Kollagen stärkt unser Gewebe, fördert die Regeneration und regt das Muskelwachstum an. Leiden wir unter Kollagenmangel können Müdigkeit und ungesunde Haut die Folge sein. Aber auch Übergewicht durch falsche Ernährung und Diabetes können dem Kollagenmangel folgen. Wenn der Körper nicht in ausreichendem Maße Kollagen herstellen kann, können zudem Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen die Ursache sein.

Kollagen ist wichtig für die Gesundheit unserer Gelenke. Ab dem 25. Lebensjahr nimmt die Kollagenproduktion im Gewebe langsam ab, Sehnen und Gelenke sind deutlich weniger elastisch und flexibel. Auch Sport kann leider zu kleinen Knorpelschäden in den Gelenken führen. Das ist zum Beispiel bei Sportarten mit abrupten Bewegungen wie Basketball oder Tennis oft der Fall. In der Folge kann daraus Arthrose entstehen. Mit Kollagen können wir aber unsere Gelenke schützen und schmerzhaften Erkrankungen vorbeugen.

Für eine gute Durchblutung eignen sich übrigens Sportarten wie Nordic Walking sehr gut. Neben Nahrungsergänzungsmitteln mit Kollagen, können wir auch durch diverse Nahrungsmittel die Produktion von Kollagen anregen. Unser Körper stellt Kollagen zwar selbst her, baut dieses jedoch auch wieder ab. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich unsere Kollagenproduktion. Daher profitiert unser Körper davon, wenn wir Lebensmittel zu uns nehmen, die Aminosäuren enthalten. Denn Kollagen enthält große Mengen an Aminosäuren wie Glutamine, Glyzin und Prolin. Es ist daher wichtig, dass wir unserem Körper immer ausreichend Aminosäuren zur Verfügung stellen.

Kollagen in Nahrungsmitteln

Zu den besonders kollagenreichen Nahrungsmitteln zählen Fleisch, Fisch, Gelantine, rote Früchte, Gemüse und Obst.

"healthy-food" by FotoshopTofs

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Fleisch

Besonders Fleisch vom Rind, vom Huhn, von der Ziege, sowie Hirsch- und Schweinefleisch sind kollagenreich. In Fleisch sind zusätzlich Aminosäuren enthalten, die die Produktion von Kollagen unterstützen. Auch Soja und Cashewkerne, sowie Eiern, Kichererbsen, Blumenkohl oder Truthahn enthalten Aminosäuren. Die Wurst- und Fleischwaren sollten jedoch von artgerecht gehaltenen und gesunden Tieren stammen.

Fisch

Fast alle Fischsorten enthalten Omega-3-Fettsäuren, als besonders reichhaltig gelten jedoch Thunfisch und Lachs. Die Fettsäuren dienen als Entzündungshemmer und verhindern den Abbau von Kollagen.

Gelatine

Gelatine ist kalorienarm und besteht zu 90 % aus Kollagen. Gelatine ist zum Beispiel in Süßwaren wie Gummibärchen, Pfefferminztaler, Lakritze oder Schokoküssen enthalten. Auch Sülze, Aspik, Frischkäse und Marmeladen enthalten Gelatine.

Rote Früchte und Gemüse

Erdbeeren, Äpfel, rote Beete, Tomaten, Kirschen und Paprika enthalten die Aminosäure Lycopin, dieses wirkt antioxidativ und wehrt negative Umwelteinflüsse ab. In Karotten, Mangos, Aprikosen und Süßkartoffeln ist Vitamin A enthalten, dies stärkt die Zellen und fördert die Produktion von Kollagen.

Obst und Kohl

Die Avocado dient ebenfalls als Kollagenlieferant, die Frucht enthält neben Vitamin E, viele Omega-3-Fettsäuren, diese verhindern den Kollagenabbau. Gemüse wie Auberginen, Grünkohl und Spinat regen die Kollagenproduktion ebenfalls an. Förderlich für die Kollagenproduktion sind zudem Früchte wie Orangen, Zitronen und Grapefruit, denn sie enthalten Vitamin C.

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