Fette oder Kohlenhydrate reduzieren?

Wer sich mit seinem Körpergewicht nicht wohl fühlt oder es aus gesundheitlichen Gründen nicht anders geht, beginnt meist eine Diät. Bis jetzt waren sich Wissenschaftler nur nicht einig ob es sinnvoller ist die Fett- oder die Kohlenhydratzufuhr zu reduzieren. Dieser strittigen Frage sind nun US-Ernährungsexperten auf den Grund gegangen.

Die Wissenschaftler der Universität Tufts in Boston meinen, dass sowohl eine Fett-, als auch eine Kohlenhydratreduzierte Diät zu Erfolgen führt. 29 leicht Übergewichtige Erwachsene wurden in dieser kontrollierten Studie überwacht. Zwei Diätformen wurden verglichen: Eine Low-Carb-Diät, welche 40% Energie aus Kohlenhydraten liefert und jeweils 30% aus Fetten und Proteinen. Gegenspieler war eine Diät mit 60% Kohlenhydraten und 20% Fettgehalt, sowie 20% Proteinen.

Die Studie lief über ein Jahr. In dieser Zeit gab es keine signifikanten Unterschiede in Wirkung der beiden Diätformen auf Körpergewicht, Körperzusammensetzung, Durchhaltevermögen und Blutwerte. Ein halbes Kilo mehr im ersten Halbjahr verloren die Low-Carb Teilnehmer, nahmen im zweiten Halbjahr aber wieder schneller zu. Das Endresultat war: Beide Diätgruppen hatten einen Erfolg von etwa acht Kilo Gewichtsverlust. Wichtige Parameter wie Cholesterinspiegel und Blutzuckerwerte verbesserten sich gleichermaßen. Diese Studie zeigt, dass es möglich ist Fette oder Kohlenhydrate zu reduzieren.

Wichtig ist jedoch, dass eine Ernährungsumstellung langfristig gehalten wird. Dazu sollte Abwechslung ganz oben auf dem Ernährungsplan stehen.