Trainingspläne mit Doping-Mitteln im Internet

Insulin, Anabolika, Wachstumshormone etc, das alles gibt der Markt her und wird auch im Breitensort offenbar genutzt. Dr. Gerlach und sein Kollege Dr. Stefan Rimoldi betreiben in Weiler (Rheinland-Pfalz) eine Gemeinschaftspraxis. Oft kommen Freizeitsportler in seine Praxis und möchten von den Ihnen mitgebrachten Medikamenten wissen, wie weit man gehen kann, was passiert und was nicht.

Asthmamittel wie z.B. Clenbuterol haben eine anabole Wirkung und werden daher unterschätzt. Diese kommen sehr häufig in hochdosierter Form zum Einsatz ohne das die Sportler von den Folgen Kenntniss haben.

Foormoterol und Salbutamol sind die einzigen Medikamente die im Sport genutzt werden dürfen, die aber auch nur ein Pneumologe mit einer Ausnahmegenehmigung ausstellen darf. Hunderttausende von Sportlern in Deutschland sollen Dopingpräparate zu sich nehmen, so aus einem Gespräch von Dr. Gerlach. Eine 23 jährige Frau suchte Dr. Gerlach auf und bat ihn um rat, damit Sie in Ihrer Bodybuilder-Laufbahn noch weiter nach oben komme. Ein Jugendheimleiter beobachtete das viele seiner Jugendlichen immer schneller und mehr Muskeln aufbauten und bat somit Dr.Gerlach zu einem Vortrag zum Thema Doping. Es kommen aber auch Sportler mit harmlosen Medikamenten / Präparaten wie Nasenspray oder Nahrungsergänzungsmittel in seine Praxis und fragen ihn um Meinung.

Athleten die fragwürdige Präparate von ihm verlangen seien sehr selten in seiner Praxis in Weiler. Doch wiederrum ein Arzt aus Hessen machte damit anderen Erfahrungen, bei ihm kommen Athleten und bitten ihn um Präparate wie z.B. ein Bodybuilder der Insulin gespritzt haben wollte, damit seine Muskeln stärker werden. Doch der Arzt riet ihm davon ab und der Bodybuilder agierte in dem er sich das Insulin auch übers Internet besorgen würde, die Folgen die dabei entstehen können waren dem Bodybuilder in dem Moment nicht klar.