Dopingmittel im Hobbysport

Nach den jüngsten Forschungsberichten zufolge, greifen in Deutschland ca. 200000 Hobbysportler zu Dopingmitteln. Arnold Schüller (Vizepräsident der Arztekammer Nordrhein) berichtete am vergangenen Mittwoch in Düsseldorf, das Anabolika zu schwerwiegende Krankheiten wie Herz,-und Kreislaufstörungen und psychische Störungen führen können.

Weitere Nebenwirkungen können die Abnahme des Hodenvolumens,vergrößerungen der männl. Brustdrüsen sowie die Bodybuilder-Akne sein. Als sehr bedenklich bezeichnet der Mediziner weiter die Einnahme des „Pillencocktails“ aus Schmerzmittel, Epo und Ephedrine ein, die man heutzutage leicht von den Sportkameraden oder einigen Mitarbeitern der Fitness-Studios bekommen kann.

Hans Geyer (Geschäftsführer des Dopingforschungszentrum an der Deutschen Sporthochschule in Köln), erzählt weiter das im Jahr 2002, Nahrungsergänzungsmittel untersucht worden sind.
Bei 15 % der Ergänzungsmitteln wurden verbotene Anabolika gefunden die nicht auf der Packung vermerkt waren. Viele Konsumenten ahnten nichts von den Dopingsubstanzen da sie ja „legal“ erhältlich seien.

Der Olympiastützpunkt Köln veröffentlichte eine Liste (www.koelnerliste.com), mit mehr als 100 Produkten die als „minimales“ Dopingrisko eingestuft worden sind.