3 von 100 Schülern nehmen Dopingmittel

Doping im Alter ab 11 Jahren unter Schülern hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. Jeder 3 Schüler von insgesamt 100 greift regelmäßig zu Dopingmitteln. Bei den Schülern ab 15 Jahren steigt die Zahl der Dopingvorfälle auf 3 % an.

Doping ist nicht nur im Bereich des Sports zu finden, nein auch viele Bodybuilder und Hobby-Radfahrer greifen zu den Dopingmittel, dessen Wirkung von vielen unterschätzt wird.
Eine Studie hat ergeben, von 100 befragten Schülern im Alter von 15 Jahren greifen 3 Schüler zu den Dopingmitteln um ihre schulischen Leistungen zu steigern.

Im Jahre 2001 wurde eine Befragung von 3600 Elfjährigen durchgeführt ob sie jemals schonmal Dopingmittel zu sich genommen haben, die von der Welt-Anti-Doping Agentur als verboten gelten. 4 Jahre später wurden die mittlerweile 15 Jährigen wiedermals befragt, doch die Zahl der Befragten hatte sich rapide auf 2199 verkleinert. Der Grund war u.a. Umzug, Schulwechsel etc.

Bei der Untersuchung im Jahre 2001 wurde ermittelt das mind. 1 Schüler von 100 Befragten Elfjährigen schonmal mit Doping zu tun hatte bzw. regelmäßig Dopingmittel zu sich nimmt.
4 Jahre später hatte sich die Zahl der Doping“opfer“ auf 3 Prozent erhöht, dabei waren es noch nicht alle 3600. Und wie hoch dann die Dopingzahl steigen würde kann man nur erahnen.

Die meist genommenen Dopingmittel waren Salbutamol (45%), stimulierende Mittel und Anabolika (38%) sowie Kortikosteroide (10%). Doch Salbutamol und Kortikosteriode sind ein Asthma Medikament. Wenn bei den Schülern dies in zusammenhang mit einer Krankheit stand, wurden die Ergebnisse natürlich nicht als bewußtes Doping mitgezählt.

Um so älter die Jugendlichen werden um so höher steigt auch die Regelmäßigkeit, Doping zu sich zu nehmen. Die Elfjährigen nahmen 1 mal im Monat Doping zu sich, wobei die 15 Jährigen es dann 1 mal pro Woche zu sich nehmen.

Ängstliche Kinder und Kinder die ein geringes Selbstwertgefühl mit sich bringen sind diese, die dann zu Doping greifen, darunter mehr Jungen als Mädchen. Da Doping auch zu leistungsteigernden Zwecken eingesetzt wird, steigt der Missbrauch. Die Hälfte der Doping-Schüler gab an, das sie mit dem Dopingmittel schonmal im Leistungssport einmal einen Erfolg hatten. Doch 4 % der Befragten meinten, das sich die Einnahme von Dope auf das Wohlbefinden und das Gemüt geschlagen hat.
Die Jugendlichen wurden aggressiv, gewalttätig und hatten sich selbst nicht mehr unter Kontrolle.

Eine z.Zt. durchgeführte Studie an der Sportschule Köln sagt aus, das
ca. 7 % von 400 Befragten in dem letzten Jahr Anabolika zu sich genommen haben.
Da die Studie aber noch keine endgültigen Ergenbisse hat, kann und wird sich die Zahl der Vorfälle sicherlich erhöhen.