Diätkuren

Jeder Ottonormal-Verbraucher hat schon mindestens einmal in seinem Leben eine Diät ausprobiert. Aber das was der „Normalo“ mal probiert, ist für einen Kraftsportler schon beinahe Routine. Der Bodybuilder unterscheidet zwischen einer Defi-Kur, also eine Diät speziell für das Definieren der Figur, und einer Qualitätskur. Diese letztgenannte Kur ist so ausgelegt, dass zwar Muskeln aufgebaut werden, allerdings die Wasseraufnahme dadurch nicht unnötig gesteigert wird.

Beide „Methoden“ zählen zu den so genannten Diätkuren. Diese dienen der Regulierung des Körpergewichtes und der Leistungssteigerung mit Hilfe einer Nahrungsumstellung beziehungsweise der zusätzlichen Einnahme von diversen Nahrungsergänzungsmitteln. In diesem Zusammenhang werden oftmals Steroide genannt – also anabole Supplemente, die für den schnellen Aufbau der Muskeln sorgen.

Es geht aber auch ohne Steroide. Die bekannteste Diätkur ohne anabolische Substanzen ist die Ketogene Diät. Hierbei besinnt man sich auf die frühere Ackerarbeit zurück, bei welcher zwar Muskeln aufgebaut worden sind allerdings ohne den zusätzlichen Aufbau von Fett und Wasser. Es darf alles gegessen werden, was kaum oder keine Kohlehydrate enthält – so wie früher. Es dürfen nur etwa 30 Gramm Kohlehydrate jeden Tag aufgenommen werden um die Ketose auszulösen.

Bei diesem Vorgang werden Ketonkörper gebildet, welche der Körper in Energie umsetzen kann. Trotz der fehlenden Kohlehydrate muss der Körper fett verbrennen. Dies wird bewerkstelligt, indem er auf die körpereigenen Fettdepots zurück greift.