Doping
Nicht erst seit den Skandalen bei der Tour de France in den letzten Jahren ist Doping als Thema in aller Munde. Auch Bodybuilder lassen sich gerne dazu verleiten, ihre Leistungen durch Anabolika zu steigern. An verschiedenen Stellen im Internet werden sogar Trainingspläne angeboten, die um die Anwendung von Doping-Mitteln ergänzt sind. Meistens kann man die Doping-Mittel gleich bei den Anbietern der Trainingspläne beziehen.
Vielleicht habt auch ihr schon einmal darüber nachgedacht, wenigstens ein paar Wachstumshormone zu nehmen, so wie Sylvester Stallone, der auf diese Weise wohl auch sein Training unterstützt, mit großem Erfolg, wie man in seinem letzten Film sehen konnte. Woher die Body Academy das weiß? Das könnt ihr im Doping Forum nachlesen. Vor allem aber findet ihr hier Informationen darüber, warum Doping nicht erlaubt ist und welche negativen Folgen es mit sich bringt. Anabolika sind nämlich nicht nur im Profisport verboten und auch nicht nur deshalb, weil sich einzelne Sportler dadurch einen unsportlichen Vorteil verschaffen könnten. Sie können schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben.
Selbst unter Schülern ist das Doping schon relativ weit verbreitet. In einer Studie wurde herausgefunden, dass fast jeder dritte Schüler im Alter von fünfzehn Jahren regelmäßig Doping-Mittel zu sich nimmt und sogar unter den Elfjährigen war es immerhin schon ein Prozent. Als Grund dafür wird häufig eine gewünschte Leistungssteigerung angeführt, aber vor allem ängstliche Kinder greifen zu Anabolika und anderen stimulierenden Mitteln, um ihr Selbstwertgefühl zu verbessern. Ein trauriges Ergebnis, das nicht nur jeden Sportler animieren sollte, auf die chemische Unterstützung zu verzichten.