Revers Crunches

So mancher Mann hat sein ewiges Laster mit dem fehlenden Sixpack. Um diesen Traum endlich zu erfüllen ist leider mehr als nur ein bisschen hungern nötig. Trainieren ist die Devise, und das am besten in allen möglichen Formen und Varianten. Die einfachen Crunches trainieren vorrangig die geraden Bachmuskeln. Die revers Crunches allerdings fordern sowohl die geraden als auch die schrägen Muskeln.

Auch hier sollte man sich als Untergrund eine Isomatte unter den Körper legen. Man liegt wieder zunächst gerade auf dem Rücken. Die Arme liegen seitlich am Körper, die Handinnenflächen liegen auf dem Boden. Aber man sollte bei dieser Übung darauf achten, dass man keine Stützkraft durch die Hände erzeugt. Denn dies würde die revers Crunches unwirksam machen.

Wenn man diese Grundposition hat, hebt man die gestreckten Beine soweit in die Luft, bis die Beine und der Oberkörper einen Winkel von 90 Grad haben. Die Zehen zeigen bei dieser Form in Richtung Decke.
Wenn man sich jetzt bereit fühlt, muss man wieder sämtliche Muskeln im Bauch anspannen. Beim Ausatmen beginnt man sein Becken soweit in die Luft zu heben, bis man die angespannte Muskulatur merkt.

Die Imagination spielt bei den revers Crunches eine wichtige Rolle. Wenn man sich darauf konzentriert, dass man mit den Fußspitzen die Decke berühren möchte, kann die Übung wesentlich kontrollierter und mit mehr Spannung ausgeführt werden. Eine Steigerung des gewünschten Effekts ist zusätzlich möglich, wenn man beim Heben kräftig ausatmet. Das Becken wird in der Luft ein paar Sekunden gehalten und wieder zum Boden hinab geführt – jedoch ohne, dass das Becken aufgelegt wird und eine Ruhepause entsteht.

Wer sich schon zu den Profis zählt, kann zusätzlich beim Anheben des Beckens den Oberkörper leicht mit nach oben heben. Aber auch hierbei sollte die Kraft aus dem Bauch kommen.