Negatives Bankdrücken

Bei dieser Übung sind die Meinungen sehr umstritten. Die einen führen hauptsächlich diese Übung durch um die Brust zu trainieren, die anderen greifen nur sehr widerwillig darauf zurück. Wenn man bedenkt, in welcher Haltung man das Training macht, dann kann man sich erklären, warum viele das negative Bankdrücken lieber meiden.

Hierbei handelt es sich um eine Schrägbank, die auf etwa 30 Grad eingestellt wird. Auch hier gibt es selbstverständlich die Extremsportler, deren Bank weit aus weiter in die Tiefe geht – allerdings ist dies nicht wirklich erfolgssteigernd, sondern dient eher der persönlichen Motivation.

Mit einer Grenze von 30 Grad liegt man in einer perfekten Position. Wichtig ist, dass man einen guten Halt in der Bank hat um sich voll und ganz auf die Übung zu konzentrieren. Ansonsten achtet man vor lauter Angst aus der Schrägbank zu fallen nicht mehr auf die anzuspannenden Körperregionen und zerrt sich unter Umständen einen Muskel. Die Grundhaltung sieht so aus, dass der Kopf nach unten gerichtet ist, und die Füße leicht seitlich auseinander gehen, aber dennoch gestreckt sind. Auch bei dem negativen Bankdrücken gilt, dass die Streckung der Arme keinesfalls bis zum Ende vollzogen werden sollte. Gerade bei der Körperhaltung in dieser Stellung können die Gelenke besonders schnell geschädigt werden.

Wenn man dann endlich eine sichere Haltung hat, kann man entweder mit einer Langhantel oder mit zwei Kurzhanteln arbeiten. Am meisten genutzt wird hierbei die erste Variante, da so nur ein weiteres Element mit der Bank und der Körperbewegung koordiniert werden muss. Man sollte sich auf keinen Fall überschätzen und immer jemanden greifbar in der Nähe haben, falls es zu körperlichen Problemen bei der Übung kommt, da man besonders die Langhantel nicht aus eigener Kraft in solch einer Stellung korrekt wieder ablegen kann.

Wenn man die Langhantel „stemmt“, sollte man erst ab Brusthöhe mit der Aufwärtsbewegung beginnen. So trainiert man wesentlich effektiver die Brustmuskulatur.