Klimmzüge

Dies ist eine Übung für den Rücken, die eigentlich fast überall ausgeführt werden kann. Morgens beim Joggen im Park, an der robusten Wäschestange im Garten, oder eben im Fitnessstudio. Alles was man dafür braucht, ist eine Querstange an welche sich mindestens zwei Menschen festhalten können, ohne dass diese Stange einbricht.

Klimmzüge trainieren zum einen den Bizeps und zum anderen sorgen sie dafür, dass der Traum vom breiten Rücken in greifbare Nähe rückt. Bei der Klimmzugstange im Studio kann man sich sorglos hochziehen, ohne zu befürchten, dass man ungewollt und schmerzhaft wieder auf dem Boden landet. Trotzdem, dass Klimmzüge zu den Standardübungen gehören, gibt es viele Trainierende, die diese Übung nicht korrekt ausführen. Entweder der Griff ist fehlerhaft, oder es fehlt die Muskelspannung und der Trainierende kann sich kaum mit dem Kopf über die Stange ziehen.

Wenn man die Klimmstange im so genannten Obergriff hält, kann man sein Gewicht optimal verteilen, um den Rücken so effektiv wie möglich zu trainieren. Der Obergriff sieht so aus, dass die Daumen in die entgegengesetzte Richtung nach innen zeigen. Zudem sind die Hände an der Stange so positioniert, dass ein Abstand von rund 15 Zentimetern zwischen Schulter und Hand entsteht. Die Beine sollten während des Hochziehens nach hinten angewinkelt sein.

Auch hier zählt Körperspannung und Konzentration am meisten. Wenn man mit dem Kinn etwa oberhalb der Stange ist, sollte man sich ein paar Sekunden oben halten um dann wieder in die Ausgangslage zurück zu kehren. Wer sich jedoch während der Übungseinheit eine Ruhepause gönnt, indem er sich komplett langstreckt an der Stange, der wird schnell merken, dass er weniger Klimmzüge schafft als jemand, der nur kurz runter geht um sich dann sofort wieder kontrolliert hochzuziehen.

Diejenigen, die schon zu den Fortgeschrittenen zählen, werden mehr als 10 Züge schaffen. Eine Variation wären dann die Klimmzüge mit einem Gewichtgürtel.